Möchten Sie mehr aus Ihren Gel Press-Drucken herausholen? Mit einfachen Gel Press-Techniken gestalten Sie Abdrücke mit mehr Tiefe, Struktur und Abwechslung. Denken Sie an das Arbeiten mit Schablonen, Strukturmaterialien, Ghost Prints und mehreren Farblagen. So verwandeln Sie einen einfachen Abdruck in einen einzigartigen Hintergrund für Karten, Art Journaling, Scrapbooking und Mixed Media.
In diesem Blog entdecken Sie kreative Techniken für Gel Press. Wir halten die Grundlagen kurz, damit Sie vor allem Inspiration bekommen, verschiedene Effekte auszuprobieren. Möchten Sie zuerst lernen, wie Sie die Platte verwenden? Sehen Sie sich dann die Anleitungsseite an: Wie verwendet man Gel Press?
Auch als Anfänger können Sie mit Gel Press schnell besondere Ergebnisse erzielen. Sie müssen nicht exakt arbeiten: Gerade unerwartete Muster, Farbunterschiede und Restabdrücke machen Gel Printing interessant.
Beginnen Sie mit jeweils einer Technik. Probieren Sie zum Beispiel zuerst eine Schablone aus, danach ein Strukturmaterial und anschließend eine zweite Lage. So entdecken Sie Schritt für Schritt, welcher Effekt Ihnen gefällt.
Beliebte Gel Press-Techniken sind:
Schablonen sind ideal, um Ihren Gel Press-Drucken klare Muster hinzuzufügen. Legen Sie die Schablone auf die Farbschicht und machen Sie anschließend einen Abdruck auf Papier. Das Muster der Schablone bleibt im Druck sichtbar, sodass Sie schnell einen dekorativen Hintergrund gestalten.
Sie können Schablonen für Karten, Labels, Art-Journal-Seiten und Scrapbook-Layouts verwenden. Ein feines Muster sorgt für dezente Details, während eine große Schablone einen auffälligen Hintergrund ergibt.
Möchten Sie einen zusätzlichen Effekt? Machen Sie nach dem Entfernen der Schablone noch einen zweiten Abdruck mit der Farbe, die auf der Gel Press Plate zurückbleibt. Dieser Druck ist oft weicher und kann sehr schön als Hintergrundlage wirken.
Textur ist eine der schönsten Möglichkeiten, um mit Gel Press zu experimentieren. Wenn Sie Materialien in die Farbschicht drücken, entstehen Muster, die Sie anschließend auf Papier abdrucken können. Dafür können Sie viele kreative und alltägliche Materialien verwenden.
Denken Sie zum Beispiel an:
Drücken Sie das Material vorsichtig in die Farbschicht und entfernen Sie es wieder, bevor Sie den Abdruck machen. So bleibt die Struktur auf Ihrem Druck sichtbar. Verwenden Sie nicht zu viel Druck, damit die Farbe nicht vollständig verschoben wird.
Wenn Sie in Lagen arbeiten, bekommen Gel Press-Drucke mehr Tiefe. Sie beginnen mit einem Basisdruck und fügen danach eine neue Farbe, ein Schablonenmuster oder eine Texturlage hinzu. Jede Lage macht den Druck interessanter.
Lassen Sie den ersten Abdruck gut trocknen, bevor Sie eine neue Lage hinzufügen. So verhindern Sie, dass die Farben zu stark ineinanderlaufen. Möchten Sie hingegen einen weicheren, gemischten Effekt? Dann können Sie schneller über die vorherige Lage arbeiten.
Lagen eignen sich besonders schön für:
Verwenden Sie nicht zu viele unruhige Lagen übereinander. Wechseln Sie auffällige Muster mit ruhigeren Farbflächen ab, damit Ihr Druck ausgewogen bleibt.
Ein Ghost Print ist ein zweiter, hellerer Abdruck, den Sie mit der Farbe machen, die nach dem ersten Druck auf der Gel Press Plate zurückbleibt. Dieser Abdruck ist oft subtiler, weicher und weniger deckend als der erste Druck.
Ghost Prints eignen sich perfekt als Hintergrund für Karten, Art Journaling und Mixed Media. Sie sind oft weniger unruhig, sodass Sie leicht darüber stempeln, schreiben oder weitere Lagen hinzufügen können.
Manchmal ist gerade der Ghost Print schöner als der erste Abdruck. Werfen Sie Restfarbe deshalb nicht sofort weg, sondern machen Sie immer noch einen zusätzlichen Druck. So holen Sie mehr aus Ihrer Farbschicht heraus und bauen gleichzeitig einen kleinen Vorrat an einzigartigem Papier auf.
Farbe hat großen Einfluss auf das Ergebnis Ihres Gel Press-Drucks. Sie können mit Farben arbeiten, die nah beieinanderliegen, um einen ruhigen Hintergrund zu gestalten, oder kontrastierende Farben für einen auffälligen Effekt verwenden.
Für Anfänger ist es praktisch, mit zwei oder drei Farben zu starten. So behalten Sie die Kontrolle über das Ergebnis und verhindern, dass der Druck zu unruhig wird. Rollen Sie die Farben mit einem Brayer leicht ineinander, mischen Sie sie aber nicht vollständig, wenn Sie Farbverläufe und Variation erhalten möchten.
Schöne Kombinationen sind zum Beispiel:
Möchten Sie mehr über Farbarten und Materialwahl erfahren? Lesen Sie dann den Blog Welche Farbe verwenden Sie für Gel Press?
Ein Gel Press-Druck muss nicht das Endergebnis sein. Sie können den Abdruck weiter mit Stempeln, Stanzen, Markern, Tinte, Stiften oder Collage-Elementen bearbeiten. Dadurch passt Gel Press sehr gut zu verschiedenen kreativen Hobbys.
Verwenden Sie einen Druck zum Beispiel als Hintergrund für eine handgemachte Karte, als Basisseite in einem Art Journal oder als dekoratives Papier in einem Scrapbook. Sie können auch kleine Stücke aus Ihrem Druck schneiden oder reißen und als Akzent verarbeiten.
Für mehr Projektideen können Sie im Blog Gel Press-Ideen für Karten, Art Journaling und Scrapbooking weiterlesen.
Bei Techniken mit Schablonen und Textur funktioniert eine dünne Farbschicht oft am besten. Zu viel Farbe kann dazu führen, dass Details verschwinden oder Muster weniger scharf werden.
Schablonen, Textur, Lagen und Farben zu kombinieren macht Spaß, aber zu viel auf einmal kann unruhig wirken. Beginnen Sie einfach und fügen Sie jeweils eine zusätzliche Technik hinzu.
Nach dem ersten Abdruck bleibt oft noch Farbe auf der Platte zurück. Machen Sie daraus immer noch einen zweiten Druck. Ghost Prints sind oft sehr gut als subtile Hintergründe verwendbar.
Ein Druck mit nur unruhigen Mustern kann schwierig weiterzuverarbeiten sein. Lassen Sie auch ruhige Bereiche sichtbar, damit Sie später Platz für Stempel, Text oder Dekoration haben.
Das Arbeiten mit Schablonen ist eine gute Technik für Anfänger. Sie erhalten schnell ein klares Muster und können danach einfach mit zusätzlichen Farben, Textur oder Lagen experimentieren.
Legen Sie eine Schablone auf die Farbschicht der Gel Press Plate und machen Sie einen Abdruck auf Papier. Entfernen Sie danach die Schablone und machen Sie bei Bedarf noch einen zweiten Abdruck mit der Farbe, die zurückbleibt.
Für Textur können Sie Materialien wie Blätter, Spitze, Faden, Luftpolsterfolie, Wellpappe, Stempel oder Strukturpapier verwenden. Diese drücken Sie vorsichtig in die Farbschicht, bevor Sie den Abdruck machen.
Ein Ghost Print ist ein zweiter, hellerer Abdruck, den Sie mit der Farbe machen, die nach dem ersten Druck auf der Gel Press Plate zurückbleibt. Dieser Abdruck ist oft subtil und als Hintergrund geeignet.
Lassen Sie einen ersten Gel Press-Druck trocknen und fügen Sie danach eine neue Farbe, Schablone oder Textur hinzu. Durch das Kombinieren mehrerer Lagen entsteht mehr Tiefe in Ihrem Abdruck.
Gel Press-Drucke mit Schablonen, Textur und Lagen können Sie für Karten, Art Journaling, Scrapbooking, Collagen, Mixed Media und dekorative Papierprojekte verwenden.
Mit Gel Press-Techniken wie Schablonen, Textur, Ghost Prints und Lagen machen Sie aus jedem Abdruck etwas Einzigartiges. Beginnen Sie einfach, experimentieren Sie mit verschiedenen Materialien und entdecken Sie, welche Effekte am besten zu Ihrem kreativen Stil passen.
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